Mark Diekmann-Lange

Was hat Dich zur Fotografie gebracht?

Ich habe eigentlich immer zur Erinnerung gerne fotografiert. Den „Durchbruch“ gab es aber beim Start der Wüstenrallye „Granada – Dakar“ um Sylvester/Neujahr 1994/1995, als ich mit Freunden in Granada dabei war. Als wir uns hinterher die Bilder ansahen, fiel uns (wie gesagt uns) auf, dass meine Bilder von der Gestaltung her besser waren, als die meines Kumpels, einer hatte eine Minolta Spiegelreflex dabei. Meine war irgendeine Kompaktknipse von Canon.

Daraufhin bin ich angefangen, mich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen.

Was war Deine erste Kamera?

So richtig erinnern kann ich mich nicht. Es war zuerst die bereits erwähnte Canon Kompaktknipse, Name unbekannt. Die erste einigermaßen ernstzunehmende war die Canon EOS 100. Meine erste Digitale Spiegelreflex war eine Olympus E1.

Was fotografierst Du hauptsächlich?

Schwierig, eigentlich habe ich mich nicht wirklich richtig festgelegt, was man meinem Flickr-Account entnehmen kann. Im Prinzip erstmal das, was man so beim Spazieren gehen oder im Urlaub so machen kann und schöne Erinnerung ergeben. Vielleicht kann man es auch Reportage nennen. Street ist so in den Anfängen.

Was möchtest Du mal ausprobieren?

Aufgrund einiger Workshops in letzter Zeit habe ich etwas Blut in Sachen Portraits geleckt. Hier würde ich gerne etwas mehr machen. Wobei hier wohl eher Männerportrait, weil es erstens nicht soooo stark besetzt ist und mir hier die Arbeit zumindest beim letzten Workshop sehr viel Spass gebracht hatte.

Was ändert sich bei Dir nach 365 Tagen?

Tja, schwer zu beantworten, denn ich denke, dass die Gruppe hier ein recht hohes Niveau hat und wir gegenseitig sehr viel voneinander lernen können und werden. Dieser Prozess ist laufend, sodass man nur schwer sagen kann „nach“ 365 Tagen. Aber wenn man nach Ablauf des Projektes ein Vorher-/Nachhervergleich anstellt, gehe ich davon aus, dass sich meine fotografischen Kenntnisse und Erfahrungen gewaltig verbessert haben werden. Denn wenn es nach dem ersten Anlauf auch noch fotografische Aufgaben kommen, muss ich mit Sicherheit den einen oder anderen inneren Schweinehund überwinden.

Vor allem wahrscheinlich noch ein paar mehr Freunde gefunden.